Dreikönigstreffen

Der 6. Januar – Epiphanias ist in Sachsen-Anhalt Feiertag. Also eine gute Gelegenheit zusammenzukommen und Gemeinschaft zu erleben. Am Vormittag trafen wir Diakonissen uns zum Abendmahl. Zuvor predigte Pastor Steeger über das Gotteswort aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 7,7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr nden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Es ist das Jahreswort der Schwesternschaft für 2026. U.a. sagte er, dass dieses Bibelwort beides ist, Zumutung und Zuspruch. Es ist eine Einladung zu einem Lebensstil, die Liebe Gottes im Miteinander einzuüben und in Gemeinschaft der bittenden Liebe zu leben. Das sind starke Aussagen und wir sind wohl das ganze Jahr über darin herausgefordert.
Aus der Diakonie-Gemeinde kam der Wunsch nach einem Dreikönigstreffen. Es wurden Gastgeber und Gäste gesucht, die sich an diesem Tag treffen, um gemeinsam zu essen, Zeit miteinander zu verbringen und sich besser kennenzulernen. Eine Schwesterngruppe aus dem 2. Stock des Mutterhauses war Gastgeber und lud eine Bewohnerin ein, die auf unserem Gelände wohnt, eine Frau und einen jungen Mann, die vor kurzem zur Gemeinde dazu gekommen sind. Alle erwartete eine liebevoll vorbereitete Kaffeetafel. Eine Schwester erklärte den Ursprung und Hintergrund des Festtages. Es gab einen regen Austausch und ein munteres Gespräch mit den drei geladenen Gästen. Nach einem erfüllten Nachmittag beendeten wir mit Gesang und Gebet die gemütliche Runde. Wir wünschen uns, dass solche Treffen wiederholt werden.
Kerstin Malycha, Oberin
Gemeinschaft, die gut tut

Am 6. Januar 2026 haben wir uns nicht zu einer politischen Veranstaltung versammelt – wie der Name vermuten lassen könnte, sondern vielmehr Zeit gehabt, uns als Gemeinde noch besser kennenzulernen. Zehn Gastgeber öffneten ihre Türen, um 15 Gäste willkommen zu heißen. Kaffeetrinken oder Abendessen, Gemeinschaft, Austausch und gemeinsames Singen sind ein paar wenige Stichpunkte, die die Begegnungen skizzieren. Ein paar Stimmen von denen, die an dem Abend dabei waren, fassen es so zusammen: Wertvoll, mit Leuten aus der Gemeinde zu sprechen, die man noch nicht so gut kannte; gute Gemeinschaft; leckeres Essen; schöne Runde; neue Perspektive füreinander…
Auch wenn der Vergleich bestimmt mutig ist, bin ich doch ein bisschen an die erste Gemeinde erinnert, wo es heißt: „Außerdem trafen sie sich täglich in ihren Häusern, ummiteinanderzu essen und das Mahl des Herrn zu feiern, und ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt.“ Apg.2,46
Na gut, mit dem täglichen Treffen ist noch Luft nach oben, aber Freude und Herzlichkeit waren bestimmt schon da! Mal sehen, wann die Wiederholung folgt… Vielleicht bist Du auch (wieder) mit dabei?
Simon Reinle

